Robe à la Française

Das ist meine erste Robe à la Française. Ich habe sie nach Janet Arnold nach einem Original aus Snowshill Manor von ca. 1775 genäht. Sie besteht aus grünem Seidentaft, die Schleifen sind aus hellgrüner Moiréseide.

Das Kleid besteht aus Rock, Manteau und Stecker. Darunter trage ich eine Chemise, an ihr sind auch die Spitzen für den Ausschnitt und Ärmel angebracht. Die Rüschenverzierungen habe ich mittels Maschinennaht mit gelockerter Fadenspannung gekräuselt und von Hand an Rock und Manteau angenäht. Das fand ich einfacher, als meterweise Stoff unter der Maschine zu führen!

Foto: Eta Carinae

Von hinten sind die für eine Française typischen Watteaufalten zu sehen:

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Eta Carinae

 

Den Stecker habe ich mit mehreren Lagen Freezerpapier verstärkt. Ich trage ihn, indem ich die oberen Laschen mit Stecknadeln an die Schnürbrust stecke. Das geht oben noch ganz gut, weil man von oben noch innen reinfassen kann. Durch die mittleren und unteren Laschen habe ich ein Baumwollband gezogen, das ich am Rücken schließe, das ist einfacher als mit den Nadeln. Auch der Manteau wird mit Stecknadeln am Stecker befestigt. Und nein! Da passiert wirklich nichts! Solange die Nadel halbwegs senkrecht gesteckt wird und unten wieder herauskommt, ist alles gut!

Foto: Eta Carinae

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